Matić, Danijela

Danijela Matić

Osnabrück
* 2.12.1982 in Borken
getauft 1983 in Paraćin (Serbien)
Serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde

Bild: Patrice Kunte
Bild: Patrice Kunte
 

Heimat ist da, wo ich Gott spüre, wo ich die Anwesenheit der Liebe spüre. Da ist dann auch meine Heimat.

Viele Menschen wissen im Grunde gar nicht, was Orthodoxie ist. Darüber habe ich mich wirklich stark gewundert. Denn es ist ja auch ein christlicher Glaube.

Ich habe immer das Gefühl gehabt: Irgendwas fehlt in meinem Leben noch. Und dann habe ich es gefunden, als ich in diese Kirche kam. Da wusste ich: Jetzt ist es irgendwie vollständig.


Meine Eltern sind in einer kommunistischen Zeit groß geworden in Serbien. Mein Opa war Kommunist, also offiziell war er Kommunist, inoffiziell hat er natürlich an Gott geglaubt. Wir wurden zwar getauft, als Babys schon, aber uns wurde nie darüber erzählt. Ich bin sehr froh, dass  meine Eltern mich so früh getauft haben, und für mich bedeutet das alles.

Meine Gemeinde bedeutet mir schon sehr viel. Ich kann mir zurzeit
kein Leben ohne diese Gemeinde vorstellen.